Von römischen Kaisern und luxemburgischen Herzögen

Amorbach/Trier/Luxemburg. Zwei Städte, zwei Länder in zwei Tagen. Die 7. Jahrgangsstufe des Karl-Ernst-Gymnasiums Amorbach erkundete römisches Leben in Augusta Treverorum (Trier) und frankophones Flair in Lӫtzebuerg (Luxemburg).

Diese Klassenfahrt der „Lateiner“ und „Franzosen“ ist schon Tradition am KEG. Am ersten Tag ging es mit dem Bus an die Mosel, um die vielen römischen Relikte der Stadt Trier zu besichtigen. Die Tour startete am Amphitheater, wo die Latein-Lernenden ihren Mitschülern in Kurzpräsentationen das Freizeitverhalten der Römer und speziell die Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen am Originalschauplatz näherbrachten. Nach einer gemütlichen Mittagspause in der Innenstadt folgte die römische Stadtführung. Porta Nigra, Dom, Konstantinbasilika und Kaiserthermen – und dabei sahen die Schülerinnen und Schüler nur einen Ausschnitt aus den vielen römischen Spuren in der ältesten Stadt Deutschlands. Vor allem die zahlreichen Anekdoten, wie die des vergessenen Zirkels, den man als Abdruck an der Decke der Kaiserthermen findet, oder die vom Fund des römischen Goldschatzes beim Bau eines Krankenhauses, machten die Geschichte lebendig.

Am nächsten Tag stand zunächst eine kurze Wanderung zum Aussichtspunkt Cloef oberhalb der Saarschleife auf dem Programm. Dort genossen die Siebtklässler, begleitet von ihren Lehrkräften Frau Gabler, Frau Secchi-Hey und Herrn Külsheimer, die spektakuläre Aussicht über die fast 300-Grad-Kurve der Saar, das bekannteste Postkartenmotiv des Saarlands.

Den Abschluss bildete ein Besuch in Luxemburg, bei dem jetzt ihrerseits die „Franzosen“ für die wichtigsten Informationen zu Place d’Armes, Notre-Dame, dem großherzoglichen Palast, aber auch zu Sprachen und Spezialitäten von Luxemburg sorgten. Höhepunkt bildete der Spaziergang auf der „Corniche“, der Panoramastraße mit fantastischem Blick auf den Bockfelsen und die Unterstadt. Eine Tauschaktion am Ende brachte die Schülerinnen und Schüler noch mit den Bewohnern und Geschäftsleuten ins Gespräch, bevor dann im Bus die ergatterten Objekte präsentiert wurden. Am Ende waren sich alle einig: Augusta Treverorum delectat, quel voyage magnifique!

Sabine Secchi-Hey

Die Bildrechte liegen bei Sabine Secchi-Hey.

Die 7. Jahrgangsstufe des KEG genießt die spektakuläre Aussicht.

Die 7. Jahrgangsstufe des KEG genießt die spektakuläre Aussicht.